Eines sollte man sich klar machen.
Es kann grundsätzlich Jeden erwischen.
Kein Eigenheim ist davor sicher, ein Opfer der Flammen zu werden. Aber man kann die Risiken minimieren. Ich
möchte das Thema in zwei Blogbeiträge unterteilen. Der erste Teil beschäftigt sich mit Präventionsmaßnahmen.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem Ernstfall.
Teil 1: Das Eigenheim schützen
Es geht manchmal ganz schnell. Eine brennende Zigarette, eine übersehene Kerze, zündelnde Kinder oder eine verirrte Silvester-Rakete können einen Brand ebenso auslösen, wie der Kurzschluss in einem elektrischen Haushaltsgerät.
Sicher kann man durch einige Regeln die Gefahr minimieren. Es sollte selbstverständlich sein,
im Bett vor dem Einschlafen nicht mehr zu rauchen und keine Kerzen unbeaufsichtigt auch nur
kurz brennen zu lassen.
Das gleiche gilt für eingeschaltete Elektrogeräte wie Bügeleisen, Herd oder auch Kaffeemaschinen.
Nahezu ein Klassiker ist auch, dass es immer wieder Menschen gibt, die versuchen, brennendes Fett in der Pfanne oder beim Fondue mit Wasser zu löschen, statt es mit dem passenden Deckel oder einer Decke aus Wolle ( nicht Nylon) zu ersticken.
Das man im Eigenheim keine größeren Mengen an brennbaren Flüssigkeiten lagern sollte, dürfte auch bekannt sein (Vom gewarteten Öltank abgesehen).
Grundsätzlich wissen die meisten Menschen um diese Regeln.
Bei der Installation von Rauchmeldern sieht es schon schlechter aus. Die Installation von Rauchwarnmeldern ist in Deutschland
unerklärlicherweise nicht gesetzlich geregelt, während sie bei unseren Nachbarn in Großbritannien schon seit Anfang der 80er Jahre Pflicht ist. Man bekommt mittlerweile Rauchmelder mit VdS-Prüfzeichen bereits unter 10,00 Euro pro Stück in jedem Baumarkt oder
Ektronikfachgeschäft.
Die Montage ist denkbar einfach und kann auch online nachgelesen werden.
Ein Rauchwarnmelder sollte im Flur platziert werden. Sinnvoll ist es auch, Schlafräume und
Kinderzimmer mit einem zusätzlichen Gerät zu sichern. Küche und Bad sollte man eher meiden,
da es dort häufig zu Fehlalarmen kommen kann. Besitzt das ein Obergeschoss, sollte auch dort ein Rauchwarnmelder platziert werden.
Beim Überstreichen der Decke muss der Rauchwarnmelder vorher abgenommen oder gut abgeklebt werden, damit die Farbe hinterher nicht die Lüftungsschlitze verstopft und das Gerät weiterhin fehlerfrei arbeiten kann.
Ein Rauchwarnmelder ist aus zwei Gründen wichtig. Erstens kann er Leben retten. Die wenigsten Menschen sterben bei einem Brand durch die Flammen. Sie ersticken an dem sich bildenden Rauch. Überrascht einen das Feuer im Schlaf hat man wenig Chancen, rechtzeitig aufzuwachen.
Zweitens kann man oft den Brand noch löschen, bevor er sich richtig ausbreitet. Dazu mehr im Teil 2.






