Absicherung ist eins der Grundbedürfnisse des Menschen. So gibt es in der modernen Welt verschiedenste Möglichkeiten sich und seinen Besitz zu schützen. Fackeln, Schwerter und Degen können wir bei Seite packen. Wir sichern uns mit Hilfe von Dritten ab. Ob es unsere Gesundheit ist, unser materieller Besitz oder sogar die Gesundheit von Dritten. Gerade frisch gebackene Hausbesitzer sollten sich Gedanken machen, wie man den neuen Besitz gegen Schäden schützen kann.
Schon vor der Fertigstellung eines Hauses kann der Bauherr sich gegen entstehende Risiken versichern. Wichtig ist die eigene Absicherung durch eine Bauherrenhaftpflichtversicherung. Sie schützt gegen Schäden, die Dritten durch Gebäude oder Grundstück zugefügt werden könnten. Der Klassiker als Beispiel ist hier ein Unfall spielender Kinder auf der schlecht gesicherten Baustelle. In der Bauphase werden oft Eigenleistungen erbracht, bei denen auch Verwandte und Freunde eingesetzt werden. Sollte ihnen etwas auf der Baustelle zustoßen, greift eine Bauhelferversicherung ein. Bis zur Fertigstellung des Gebäudes entstehen verschiedene Gewerke, die oft von unterschiedlichen Firmen erstellt werden. Die Beschädigung, Zerstörung oder Verlust bereits fertiger Gewerke kann durch Handwerker, Umwelteinflüsse oder Diebstahl eintreten. Durchaus keine Seltenheit ist der Diebstahl kompletter bereits installierter Heizungsanlagen aus fast fertigen Neubauten. Dagegen schützt die Bauleistungsversicherung. Gegen Diebstahl sind meist nur bereits verbaute oder extra gesicherte Materialien versichert. Ein Schutz gegen Vandalismus ist abhängig von der vertraglichen Formulierung. In Einzelfällen empfiehlt sich eine Kreditausfallversicherung, falls unvorhergesehene Umstände die Finanzierung platzen lassen.
Meist gehen die Versicherungsverträge der Bauzeit in die nach der Fertigstellung erforderlichen Versicherungen über. So wird häufig aus der Rohbaufeuerversicherung die spätere Gebäudeversicherung. Sie schützt gegen Feuer- und Leitungswasserschäden sowie gegen Sturm- und Hagelschäden. Früher konnte in die Gebäudeversicherung auch der Versicherungsschutz gegen Elementarschäden wie Hochwasser oder Erdbeben aufgenommen werden. Heute bieten die Versicherer diese Leistung getrennt in einer Elementarversicherung für Gebäude an. Als Besitzer eines Mehrfamilienhauses oder eines vermieteten Einfamilienhauses ist eine Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer ratsam. Sie hat Bedeutung, wenn zum Beispiel vor oder auf Ihrem Grundstück jemand wegen mangelhaft ausgeführtem Winterdienst stürzt und dabei zu Schaden kommt. In einem selbst bewohnten Eigenheim ist diese Versicherung nicht nötig, wenn eine allgemeine Privathaftpflichtversicherung besteht. Wenn im Haus oder Garten ein Öltank der Heizungsanlage vorhanden ist, muss eine Haftpflichtversicherung gegen Gewässerschäden abgeschlossen werden. Sie haftet bei Undichtigkeiten und verseuchtem Erdreich.
Es gibt viele Möglichkeiten sich gegen viele Risiken entsprechend abzusichern. Wer bei dem ganzen Dschungel nicht mehr durchsieht sollte sich Hilfe bei einem Makler suchen. Makler beraten unabhängig und können das beste Angebot auf die jeweilige Situation finden.






