Welche Versicherung für wen? Und welche zahlt was? Teil 4: Hausratversicherung

14. Juni 2008 · Keine Kommentare

Im letzten und abschließenden Teil zum Thema Versicherungen kommen wir zu einer, deren Anschaffung man durchaus abwägen sollte: die Hausratversicherung

Während die Wohngebäudeversicherung das Haus selbst schützt, deckt die Hausratversicherung die Gegenstände darin. Ob ein Schaden hier teuer ist, kommt vor allem auf den persönlichen Lebensstil an. Wenn ein Wasserrohr bricht und den teuren Designerteppich ruiniert, kann das schnell viele Kosten verursachen. Fragen Sie sich, ob sich ein Einbruch bei Ihnen lohnen würde. Kann der Dieb einen Plasmafernseher und den Apple-Computer mitnehmen? Dann sollten Sie über eine Hausratversicherung nachdenken.

Diese übernimmt nämlich in einem solchen Fall die Kosten für die Neuanschaffung der beschädigten oder gestohlenen Einrichtung. Genau gesagt deckt die Police Schäden ab, die durch Brand, Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus, Blitzschlag, Explosionen, Leitungswasser, Sturm und Hagel entstehen. Ob sich die Kosten für den Versicherungsbeitrag lohnen, ist vor allem eine Frage der eigenen Einrichtung.

Hat man sich dann für den Abschluss entschieden ist eines besonders wichtig: Der Marktpreis von Hab und Gut sollte ausreichend hoch bewertet sein. Denn der eigene Hausstand vergrößert sich mit der Zeit. Hinzu kommen beispielsweise eine neue Couch, eine modernere und teurere Stereoanlage, Designer- statt Discountmöbel. Im Zweifel deckt die bestehende Police dann nicht mehr den ganzen Wert des Inventars ab. Diese Unterversicherung kann man umgehen, indem man die Versicherungssumme anhand der Wohnfläche bemisst. Als Faustregel gilt: 650 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Vorsicht mit Glas: Fensterscheiben und Glastüren sind meist durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Anders ist das mit Glaskeramikkochflächen, Aquarien, Glasvitrinen, Gewächshäusern oder Sonnenkollektoren. Die sind nur über häufig teure zusätzliche Glasversicherung in der Hausratversicherung geschützt. Ob sich diese Zusatzoption wirklich lohnt, ist in vielen Fällen sehr fraglich.

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Kategorie: Hausbau

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