Ein eigenes Haus ist für viele der wichtigste und größte Kraftakt ihres Lebens. Man bindet sich langfristig an ein Darlehen. Gerade deshalb ist für Hausbauer oder -käufer eine Absicherung gegen eventuelle Schäden oder Haftungsansprüche Dritter sehr wichtig. Doch welche Versicherung ist wirklich notwendig und von welchen sollte man eher die Finger lassen? Und wenn der Schadensfall eingetreten ist, welche Versicherung haftet? Eine kurze Übersicht soll hier weiterhelfen.
Nicht nur für Immobilienbesitzer die wichtigste Versicherung ist die Haftpflichtversicherung. Jeder sollte sich die günstige Police zulegen.
Auch wenn es HaftPFLICHTversicherung heißt, ist der Abschluss einer solchen Absicherung freiwillig, außer der Kfz-Haftpflichtversicherung. Es sollte aber fast eine Selbstverständlichkeit sein, dass man eine solche besitzt. Bei der privaten Haftpflichtversicherung gibt es keine Unterschiede, ob man Hausbesitzer, Wohnungseigentümer oder Mieter ist. Diese Versicherung deckt die Ansprüche Dritter, die gegen einen selbst geltend gemacht werden. Man schützt sich selbst nicht nur vor Überschuldung durch Schadensersatzzahlungen, sondern auch das Auskommen des Anderen wird dadurch sichergestellt.
Wenn man beispielsweise bei einem Unfall einen anderen Menschen verletzt, wird nicht nur der unmittelbare Schaden, wie Heilbehandlungskosten oder Kosten zur beruflichen Rehabilitation, sondern auch der mittelbare Schaden ersetzt. Hierzu zählen z.B. Nachteile im Beruf und Fortkommen. (Quelle: http://www.aspect-online.de)
“Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sind meist über die Private Haftpflichtversicherung gegen solche Ansprüche abgesichert“, erklärt René Conrad, Experte für Sach- und Haftpflichtversicherungen bei AXA in der Süddeutschen Zeitung.






