Vorsicht beim Hausverkauf

6. Mai 2008 · 1 Kommentar

Die rechtliche Absicherung eines beabsichtigten Hauskaufs ist für beide Seiten sehr wichtig. Auf Treu und Glauben sollte man sich bei einer Immobilien nicht verlassen, sondern man sollte stets die Formalitäten in trockene Tücher bringen. Am sichersten ist wohl ein Notar, auch wenn er mit Kosten verbunden ist. Andererseits lohnt sich diese Investition, wenn man sich einen Fall in Österreich anschaut. Was der ORF berichtet, lässt einen doch Zweifel an der Ehrlichkeit der Mitmenschen aufkommen.

Einem Veldener Hausbesitzer ist dort nämlich durch Betrüger ein Schaden von 50.000 Euro entstanden. Ein Ehepaar (eine 47-jährige Hausfrau und ein 44-jähriger technischer Angestellter) aus Velden (Österreich) und ein 52-jähriger Sozialpädagoge aus Ferlach (Österreich) täuschten einen beabsichtigten Hauskauf vor und wohnten eineinhalb Jahre von März 2006 bis August 2007 in dem Haus, indem sie dem 78-jährigen Hausbesitzer eine Kaufabsicht vortäuschten. Vollzogen wurde der Hauskauf nie, die Betrüger mussten von der Polizei durch eine Zwangsräumung aus dem Haus gebracht werden.

Der Hausbesitzer selbst ist Rentner und durch Zahlungen und Betriebskosten enstand ihm ein Schaden von 50.000 Euro.

Dieses Beispiel sollte einem wirklich zu denken geben, eine Art “Probewohnen” kann für den Hausbesitzer aufwändig und teuer werden.

Tags: · · ·
Kategorie: Hausbau

Eine Reaktion zu “Vorsicht beim Hausverkauf”

  1. Gustav

    Das klingt wie das Prinzip der Mietnomaden. Hier sind es dann Kaufnomaden ;)

Einen Kommentar schreiben