Ob eine Risikolebensversicherung immer sinnvoll ist, darüber lässt sich streiten. Andererseits kostet sie nicht viel Geld. Vor allem wenn die Finanzierungslast durch den Bau oder Kauf einer Immobilie hoch ist und eine Familie von einem einzelnen Verdiener abhängt, sollte man sich Gedanken machen, was im Fall der Fälle auf die Hinterbliebenen zukommt. Denn wenn der Ernährer oder die Ernährerin ausfällt, droht neben der Trauer auch der finanzielle Zusammenbruch.
Eine Risikolebensversicherung ist die einfachste Möglichkeit, um das finanzielle Risiko abzufangen. Über Versicherungssumme und Laufzeit können die Hinterbliebenen optimal abgesichert werden. “Der Todesfallschutz sollte mindestens so hoch sein, dass der überlebende Partner fünf Jahre lang die Immobilien-Belastung tragen kann”, sagt Christiane Kienitz von der Verbraucherzentrale Hessen .
“Öko-Test” (12/07) verglich in einer Studie insgesamt 368 Tarife von 47 Gesellschaften und stellte dabei enorme Beitragsunterschiede fest. Den ersten Rang bei den Tarifen sowohl für Raucher als auch für Nichtraucher teilten sich die KarstadtQuelle Versicherungen mit einigen anderen Anbietern. Ein 30-jähriger Nichtraucher zahlt hier für eine Versicherungssumme von 120.000 Euro einen monatlichen Nettobeitrag von 5,57 Euro bei einer Laufzeit von zehn Jahren. Minimaler Einsatz für eine gute Absicherung.






