In der Beilage vom Focus dieser Woche habe ich eine tolle Liste gefunden, die sicher helfen kann, etwas Licht in den Begriffswirrwarr zu bringen:
- CO2-Niedrighaus: Erdgas ersetzt hier vielfach den Strom – etwa um das Waschmaschinenwasser zu erwärmen -, dadas Gas bei gleichem Energiverbrauch weniger Kohlendioxid erzeugt.
- 3-Liter-Haus: Analog zum 3-Liter-Auto steht der Begriff für niedrigen Verbrauch. Statt drei Liter Benzin auf 100 Kilometer sind hier drei Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr gemeint
- Energiesparhaus: Erfüllt das Gebäude die gesetzlichen Mindestanforderungen der Energiesparverordnung? Dann darf es Energiesparhaus genannt werden. Mehr sagt der Begriff nicht.
- KfW-Energiesparhaus-40: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert dieses Gebäude. Der Jahres-Primärenergiebedarf dard dazu 40 Kilowattstunden (kWh) por Quadratmeter Nutzfläche nicht überschreiten.
- KfW-Energiesparhaus-60: Eine abgespeckte Version des KfW-Energiesparhauses-40 ist dieser Typ. Er hat einen höheren Energiebedarf: Bis zu 60 kWh por Quadratmeter Gebäudenutzfläche sind erlaubt.
- Niedrigenergiehaus: Der Energiebedarf liegt meist deutlich unter den Vorgabenfür ein Energiesparhaus. Der Begriff ist nicht geschützt, aber die Gütegemeinschaft Niedrigenergie-Häuser setzt hier die Standards.
- Nullenergiehaus bzw. Nullheizenergiehaus: Eine ausgeglichene Jahresenergiebilanz kennzeichnet diese Gebäude. Mittels Solaranlagen produzieren sie so viel Energie, wie sie verbrauchen, sodass die Summe null ergibt.
- Passivhaus: Auf eine klassische Heizung verzichten kann dieser Typ Er ist stark gedämmt, lüftet mit Wärmrückgewinnung, nutzt Solarenergie und sogar die Abwärme der Bewohner und Elektrogeräte.
- Plusenergiehaus: Das Nonplusultra ist diese Kategorie. Die Häuser nutzen die Sonnenenergie und Energiespartechniken so konsequent, dass sie rechnerisch mehr Energie erzeugen als verbrauchen.






