Recyclingbaustoff Zellulose
Der jährliche Heizkostenschock bringt Hausbesitzer landauf, landab zum Nachdenken, wie sie der Preisspirale der Brennstoffe entkommen können. Die größten Sparpotenziale sitzen nach Ansicht der Deutschen Energie-Agentur (dena) in der Gebäudedämmung. Wer neben sehr guten Dämmwerten auch eine gute ökologische Gesamtbilanz sucht, landet über kurz oder lang bei einer Isolierschicht aus Zellulose.
Ausschließlich alte Tageszeitungen verarbeitet etwa Isocell zu einem Material, von dessen Eigenschaften Bauherren in Skandinavien und den USA schon seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts überzeugt sind. Der Rohstoff- und Energieaufwand für den Recyclingbaustoff, der aus grob aufgefasertem, mit Borsalzen behandeltem und in einer Mühle gemahlenem Zeitungspapier besteht, liegt deutlich unter dem anderer Dämmstoffe (weitere Informationen: www.isocell.at). Dabei hat das Material eine extrem niedrige Wärmeleitzahl, ist verrottungssicher, raumluftneutral und brandbeständig.
Auf der Baustelle wird Isocell direkt vom Lkw herunter entweder in Hohlräume eingeblasen, auf Geschossdecken lose geschüttet oder mit Wasser befeuchtet als Schicht auf Wände gesprayt. Auf der Baustelle muss nichts gelagert werden und es fällt keinerlei Verschnitt an. Vor allem aber hinterlässt die setzungssichere Dämmung weder Spalten noch Ritzen und verhindert so zuverlässig Wärmebrücken.






