Die ehome ist eine Fachmesse und ein Kongress für vernetztes Wohnen auf dem Messegelände an der Jafféstraße.
Das Areal der Messe ist selbst nicht sonderlich groß. Die ehome teilt sich die Räumlichkeiten mit der gleichzeitig stattfindenden belektro, zu der es einige Überschneidungen gibt. Auf der Messe befinden sich allerdings einige Aussteller, die interessante Themen für die Haus-Experten bieten.
Interessant fand ich beispielsweise E-Wohnen der Zukunft. Es geht um die Definition des Wohnstandards des 21. Jahrhunderts.
Der Kongress stand unter der Überschrift Assisted Living.
Dabei wurden verschiedene Wohnprojekte vorgestellt und diskutiert, was benötigt wird, um Assisted Living weiter voran zu bringen. Unter Assisted Living versteht man eigentlich jede elektronische hilfe, die im Alltag einen Vorteil bringt. Spannend wurde es dabei, wenn konkrete Projekte vorgestellt wurden. So gab es ein Wohnprojekt, bei dem bewusst bereits heute bezahlbare Techniken eingesetzt wurden. Man muss sonst fairer weise sagen, dass die meisten vorgestellten Systeme für den Durchschnittsbürger schlichtweg noch nicht bezahlbar sind.
Bei dem bezahlbaren vorgestellten Wohnprojekt handelt es sich um ein Wohnprojekt für ältere Menschen. Dabei ergab sich mehr durch Zufall eine Killerapplikation. Man benutzt in der Wohnung eine Plastikkarte, wie in einem Hotel, um beim Verlassen der Wohnung sämtliche Elektrogeräte wie Herd, Licht etc. auszuschalten. Man überlegte erst, dies mit einem Kippschalter zu lösen. Die Karte hat jedoch einen entscheidenden Vorteil. Wenn man sich nicht sicher ist, ob der Herd aus ist, muss man nur Nachsehen, ob man die Karte dabei hat. Die älteren Bewohner lieben deshalb die Plastikkarte, da die Unsicherheit, den Herd oder Anderes ausgemacht zu haben, wegfällt.
Trends waren beispielsweise, das eigene Haus über das Iphone zu steuern. So kann man, wenn man es vergessen hat, per Iphone die Rolläden öffnen etc.. Sicherheitstechnik ist ein großes Thema mit intelligenten modernen Türöffnungssystemen wie dem elektronischen Fingerschlüssel, sprich per Fingerabdruck. Ein anderer Trend ist, den Energieverbrauch in regelmäßigem abstand sichtbar zu machen, um die Verbraucher zu mehr Sparsamkeit anzuhalten. Man darf gespannt sein, welche Techniken sich für den Massenmarkt durchsetzen werden.
Interessant war auch die geäußerte These, dass zunehmend der Ausstattungsstatus der Wohnung zu einem Miet- oder Kaufmerkmal werden wird.







