Ein Spielplatz im eigenen Garten

25. April 2013

Ein Spielplatz im eigenen Garten hat viele Vorteile. Für Eltern von kleineren Kindern ist es gut zu wissen, wo ihr Kind spielt, mit wem und auch mit welchen Spielgeräten. Die Aufsicht zu gewährleisten wird im eigenen Garten, der optimal am Wohngebäude angelegt ist, am leichtesten. Hier hat man immer sein Kind im Blickfeld, wenn man aus dem Fenster schaut oder im Garten beschäftigt ist. Diese Nähe sichert ein rasches Eingreifen bei Unfällen. Fremde haben keinen unkontrollierten Zugriff auf das Kind, der Garten bietet Schutz durch seine Begrenzung. Die Wahl und das Alter der Spielkameraden ist für die Eltern überschaubar und sichert das Kind gegen schlechten Umgang ab.

Spielparadies im eigenen Garten - Gaby_Kempf_pixelio.de

Optimale motorische Förderung

Kinder erleben durch Spielgeräte im Garten eine optimale motorische Förderung. Bekannt aus der Pädagogik sind die Zusammenhänge zwischen körperlicher und geistiger Entwicklung, das Kind wird mit Bewegungsspielen an der frischen Luft ideal gefördert. Wenn Eltern ihrem Kind den täglichen Sport im Freien ermöglichen, tun sie auch viel für das Immunsystem der Kleinen. Ein stabiles Abwehrsystem entsteht durch diese Art der Abhärtung bei jedem Wetter.

Altersabhängige Ausstattung mit Spielgeräten

Abhängig vom Alter des Kindes kann ein Spielplatz im Garten einen Sandkasten, eine Schaukel, einen Kletterturm, eine Rutsche oder auch ein Trampolin enthalten. Für den Sommer sind Wasserspiele in einem Planschbecken oder bei älteren Kindern in einem aufblasbaren Pool gute Ideen. Ein Ballspielplatz mit einem Basketballkorb oder mit einem Fußballtor bietet sich für ältere Kinder an. Natürlich kommt es immer darauf an, wie viel Platz im Garten für die Geräte vorhanden ist. Jedes Gerät, besonders wenn es auch von fremden Kindern genutzt wird, sollte TÜV-geprüft sein. Das ist aus versicherungstechnischen Gründen eine Voraussetzung für die Nutzung, da Eltern haftbar sind, wenn Unfälle auf dem eigenen Grundstück geschehen. Besonders sorgfältig sind die Haftpflichtversicherungen zu prüfen, wenn es sich um einen Gemeinschaftsgarten handelt und mehrere Familien die Spielgeräte nutzen.

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Aufbau und Sicherheitsmaßnahmen

Der Aufbau von Spielgeräten muss streng nach dem Bauplan erfolgen oder gleich vom Fachmann ausgeführt werden. Provisorien gefährden die Gesundheit der Kinder. An Trampolinen sollte man unbedingt die Sicherheitsmaßnahmen beachten, ein Netz kann Unfälle verhindern. Unter Schaukeln, Rutschen oder Klettertürmen sind Sand- oder Rasenflächen anzulegen um Stürze etwas abzufedern. Wenn Kinder auf spitze Steine fallen, entstehen schlimme Wunden. Für den Notfall muss ein Erste-Hilfe-Set zur Verfügung stehen mit Verbandsmaterial. Die Notrufnummern sollten neben dem Festnetzanschluss ausgehängt sein oder im Handy einen Speicherplatz bekommen. Mit Eltern befreundeter Kinder, die häufig mit im Garten spielen, ist ein Schriftsatz aufzustellen, der von Haftpflichtschäden befreit. Dort ist festzulegen, was die Eltern ihrem Kind erlauben, ohne dass eine ständige Aufsicht zu gewährleisten ist. Werden diese und andere Sicherheitsmaßnahmen beachtet, steht einem vergnügten Spiel im eigenen Garten nichts mehr im Wege.

Heizkosten sparen: Das Wichtigste auf einen Blick

26. März 2013
Heizkosten sparen, alles Wichtige auf einen Blick

Quelle: Immobilienscout24

Es ist und bleibt ein Thema, dass uns alle betrifft und beschäftigt: Wie spare ich am besten Heizkosten? Durch Beiträge in den Medien, Bekannte und durch eigene Erfahrung wissen wir zwar mittlerweile, dass Heizkörper von Vorhängen befreit sein sollten um optimal zu heizen, dass Fenster lieber stoßweise gelüftet anstatt dauerhaft gekippt werden sollten und dass eigene Gewohnheiten beim Heizkosten sparen eine große Rolle spielen, nicht weniger wichtig sind aber auch die Voraussetzungen des Heizens. Es nützt alles nichts, wenn durch fehlende Isolierung und alte Fenster, wie es häufig bei Altbauten der Fall ist, das Geld zum Fenster raus geheizt wird. Die unterschiedlichen Faktoren sind äußerst vielfältig und schwer zu durchblicken. Die Infografik von Immobilienscout24 zeigt nun endlich anschaulich und auf einen Blick, auf was es ankommt, wie viel man mit Modernisierungen an  Heizungsanlage & Co. sparen kann und wie wir unsere Gewohnheiten anpassen sollten um optimal zu heizen und dabei Geld zu sparen.

Es wird Frühling! Tipps und Tricks für einen frühlingsfrischen Garten und Balkon

28. Februar 2013

Lassen Sie den Frühling Einzug halten
Kaum sind die letzten hartnäckigen Schneeflocken geschmolzen und die Sonne wärmt die Erde, können Sie allerorts die Garten- und Balkonbesitzer sehen, wie sie dem Frühling den Einzug schmackhaft machen. Lang genug war es dunkel und grau statt grün. Doch was sind eigentlich die wichtigsten Arbeiten, die Balkon und Garten frühlingsfit machen? Wichtig und richtig zur Orientierung, was für Arbeiten anfallen und um welche Pflanzen Sie sich kümmern sollten, ist ein Gartenkalender. Doch vieles können Sie sicherlich auch aus Erfahrung oder aus dem Gefühl heraus entscheiden.

Garten mit Teich im Frühjahr

Rita Köhler / pixelio.de

Sommerblumen kultivieren
Möchten Sie Sommerblumen ausbringen, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um sie im warmen vorzuziehen und zu kultivieren. Haben die Pflanzen dann die richtige Größe und das Wetter zeigt sich dauerhaft von seiner guten Seite, können Sie diese auspflanzen.

Rasenpflege
Auch Ihrem Rasen können Sie bereits jetzt bei günstigem Wetter Pflege angedeihen lassen. Beseitigen Sie die letzten Spuren von Herbst und Winter indem Sie ihn abharken und Rasensamen aufbringen, wo er benötigt wird.

Balkon und Aussaat
Auf dem Balkon können Sie die Blumenkästen von der alten Erde befreien und neue Pflanzende einbringen, damit Sie die besten Voraussetzungen für einen bunten und blühenden Balkon haben. Auch robuste Sommerblumen können bereits um den Frühlingsanfang herum gesät werden. Blumenzwiebeln bringen Ihnen das erste Grün des Jahres und können jetzt auch gesteckt werden. Für Balkon und Garten sind Kräuter ideal, wenn Sie gerne kochen. Kräutertöpfe mit den gängigsten Kräutern können Sie jetzt auf die Fensterbank oder in ein Frühbeet setzen.

Staudenpflege
Ihre Stauden werden es Ihnen danken, wenn Sie sie jetzt von alten Blüten und braunen Stängeln befreien, damit sie bald wieder kräftig austreiben können. Hochbeete sollten Sie auf den Füllstand kontrollieren und wenn nötig mit Kompost auffüllen.
Rosen und Obstbäume sowie Sträucher, die im Sommer blühen können Sie nach dem Frost schon den Frühlingsschnitt verpassen. Außerdem können Sie Stauden, die zu groß geworden sind bereits zum Frühlingsanfang teilen und umsetzen.

Obstbäume und Gemüsebeete
Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, können Sie jungen Obstbäumen und Beerensträuchern in Ihrem Garten ein neues zuhause geben, indem Sie sie einpflanzen. Auch wenn Sie vielleicht noch nicht so oft an Gemüse denken, können Sie die Beete bereits nach dem Frost auflockern und bei der Gelegenheit gleich Ihre Gartengeräte kontrollieren.

Tipps für Gärtner & Co.
Sind Harke und Besen etwas wackelig, hilft es meistens, wenn Sie sie über Nacht in einem Eimer Wasser einweichen, damit der Stiel wieder aufquellen kann.
Ihre Gartenmöbel sollten Sie ebenfalls kontrollieren. Oft müssen kleinere Schönheitsreparaturen durchgeführt werden oder es ist gar ein neuer Lack fällig. Dann ist der Frühling die beste Gelegenheit, um diese Aufgaben in Angriff zu nehmen.
Wenn Sie dann noch Ihren Grill kontrollieren und auf Vordermann bringen, steht einem guten Start in das Frühjahr nichts mehr im Weg, außer vielleicht das wechselhafte Aprilwetter, gegen das Sie nicht viel ausrichten können.

Kaminöfen nachträglich einbauen

13. Dezember 2012

Die meisten Menschen träumen von einem eigenen Kaminofen in ihrem Haus, der für warme, kuschelige Tage vor dem prasselnden Feuer sorgt. Wer nicht schon beim Bau des Hauses den Einbau eines Kamins vornehmen ließ, kann dies aber auch nachträglich noch tun. Viele möchten dies auch aus dem Grund, Heizungskosten einsparen zu können, nachholen. Die Vorteile, die ein klassischer Kaminofen mit sich bringt, ist gerade in Zeiten von stets steigenden Öl- und Gaspreisen etwas sehr Wichtiges. Rund 90 % aller Öfen werden allein aus finanziellen Vorteilen gekauft, vermuten Experten. Gerade in den kälteren Jahreszeiten heizt ein Kaminofen sehr schnell und ersetzt so manche Zentralheizung problemlos. Darüber hinaus ist das natürliche Feuer vollkommen umweltfreundlich, da immer nur so viel CO² freigesetzt werden kann, wie der Baum selbst aufgenommen hat.

Kaminofen nachträglich einbauen

Markus Tacker / flickr.com

Darauf sollte beim nachträglichen Einbau eines Kaminofens geachtet werden

Selbst dann, wenn sich im Haus kein Schornstein befindet, an dem man einen Kaminofen anschließen kann, gibt es andere Möglichkeiten. Alternativ dazu lässt sich beispielsweise an der Außenseite der Hauswand ein doppelwandiges Edelstahlrohr anmontieren. Bevor man sich jedoch zu diesem Schritt entschließt, ist es zu empfehlen, sich zunächst mit dem Schornsteinfeger abzusprechen. Dieser kann sich um die fachgerechte Installation kümmern und kann hilfreiche Tipps geben, wie man am besten vorgeht.

Die Heizleistung – der wichtigste Punkt

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Heizleistung. Zieht man in Betracht, die gesamte Heizanlage im Wohnraum durch das Feuer des Kaminofens zu ersetzen, dann sollte man sich für einen massiven bzw. gemauerten Ofen entscheiden. Handelt es sich eher um einen zusätzlichen Gelegenheitsofen, vor dem man ab und zu ein Glas Wein genießen möchte, dann reicht es, sich ein günstigeres Modell aus Stahl zu kaufen. Auch hier sollte der Rat des Schornsteinfegers möglichst befolgt werden: Rät er einem selbst beispielsweise zu einem Kaminofen mit einer Heizleistung von mindestens sechs Kilowatt, ist es ratsam, sich nicht aus rein optischen Gründen für ein anderes Modell mit einer niedrigeren Leistung zu entscheiden – womöglich hat man letztendlich dann das Problem, dass der Raum nicht richtig warm wird.

Sicherheit geht vor

Natürlich ist die Sicherheit einer der wichtigsten Aspekte, der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Es ist wichtig, sich vorher genau mit der Pflege und dem Umgang mit einem Kaminofen vertraut zu machen und sich eingehend zu informieren. So sollte der Ofen stets beaufsichtigt sein, was vor allem der Fall ist, wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind.

Ein neues Gesicht für die alte Küche : Praktische Renovierungstipps und -tricks für Heimwerker

18. September 2012

Den größten Anteil an Küchen haben mit Abstand Einbauküchen. Auch wenn diese oftmals preiswert in entsprechenden Prospekten angeboten werden, passen die Basismodelle meist nicht und sie müssen an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden. Diese Tatsache lässt den Preis sehr schnell in die Höhe fahren. Nun unterliegen Küchen aber ebenso modischen Trends, die sich schnell von einem Jahr zum nächsten ändern können. Außerdem wirkt auch die schönste Küchenfront im Lauf der Jahre stumpf, matt und abgenutzt. Die meisten Einbauküchen sind jedoch robust und daher in den meisten Fällen viel zu schade zum Entsorgen. Eine preiswerte Alternative ist die Renovierung. Einige Betriebe haben sich darauf spezialisiert und bieten diesbezüglich viele innovative Ideen, die auch aus der ältesten Einbauküche schnell eine hochmoderne, neue zaubern.

Küchenrenovierung (Foto: Fersing/pixelio.de)

Einfach nur die Fronten tauschen

Auch wenn Einbauküchen individuell eingepasst werden müssen, sind sämtliche Unter- und Oberschränke bei den meisten Anbietern genormt und haben daher dieselben Maße. Es gibt Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, nur Küchenfronten herzustellen und anzubieten. Das bedeutet, es werden nur Türen und Frontplatten von Schiebetüren und Schubladen ausgetauscht. Dabei gibt es zahllose Designs, die von konservativ rustikal bis absolut modern und stilistisch reichen. Des Weiteren werden auch sogenannte Küchenspiegel angeboten. Küchenspiegel sind die meist gefliesten Rückwände zwischen Unter- und Hängeschränken. Hier können entweder die Fliesen mühsam abgeschlagen und durch neue ersetzt werden. Besonders einfallsreiche Hersteller haben komplette Küchenspiegel aus verschiedenen Materialien im Angebot. So gibt es diese Platten aus Plexiglas, Acryl, Edelstahl, Kunststoff und vielen weiteren Materialien. Diese werden dann einfach auf die alten Fliesen aufgesetzt. Die meisten Anbieter haben dafür dann auch passende Abschlussleisten und Bordüren. Jedoch können Fliesen auch mit Fliesenlack gestrichen werden.

Alternativ können Fronten und Haushaltsgeräte ebenso foliert werden

Man kann natürlich die alten Haushaltsgeräte austauschen und durch neue ersetzen. Wird beim Kauf dann auf Energieeffizienz geachtet, lässt sich zum Beispiel mit einem Kühlschrank mit guter Energieeffizienz bares Geld sparen. Alternativ gibt es selbst für integrierte Elektro- und Haushaltsgeräte passende Fronten, die aufgesetzt werden können. Das hat den Vorteil, dass diese Geräte wirklich genutzt werden können, bis sie tatsächlich verschlissen sind. Neue Geräte werden später dann einfach mit den passenden Fronten versehen, da diese meistens über viele Jahre lieferbar sind. Wem das immer noch alles zu teuer ist, kann auf noch preiswertere Renovierungsmöglichkeiten zurückgreifen. Moderne Kunststofffolien sind extrem strapazierfähig und robust aber dennoch einfach zu montieren. Der Vielfalt der Motive sind hierbei keine Grenzen gesetzt – sogar eigene Motive und Ideen können verarbeitet werden. Völlig belanglos, für welche Renovierungsart man sich nun entscheidet, als letzter Feinschliff kann dann natürlich auch die Arbeitsplatte ausgetauscht werden, um der neuen Spüle ebenfalls die besondere Pointe zu geben.

Stets eine neue Einbauküche und dennoch viel Geld gespart

Durch diese verschiedenen Renovierungsmöglichkeiten ergibt sich eine ganze Vielzahl von Vorteilen. Die alte Küche kann stehen bleiben und muss nicht teuer und aufwendig durch eine neue ersetzt werden. Gäste und Freunde werden denken, es handele sich um eine neue Küche, während viel Geld gespart wurde. Ist auch dieses Design einmal nicht mehr modern oder entspricht nicht mehr den eigenen Vorstellungen, wird einfach wieder ein neues Design gewählt. Aufgrund der attraktiven Preise kann solch eine Umgestaltung häufiger stattfinden.

Quelle: Das Verbraucherportal Geizkragen.de

Neue App für Häuslebauer und Wohnungsgestalter

11. September 2012

Haben Sie schon einmal vom eigenen Haus geträumt? Oder wie sieht es mit einer individuell gestalteten Eigentumswohnung aus? Die Bauen | Wohnen | Leben – App bietet Ihnen genau das was Sie suchen. Mit der bereits zweiten Version können nicht nur Apple-Nutzer, auf den Genuss der Applikation kommen, sondern auch Android-Nutzer profitieren.

Die Bauen | Wohnen | Leben - App

Die Bauen | Wohnen | Leben – App bietet einen Gesamtüberblick zu allen Materialfragen eines angehenden Hausbauers oder einer zukünftigen Wohnungsgestalterin. Hier finden Sie alle Anbieter, sowohl lokal als auch national, auf einen Blick und können sich ganz bequem durch die jeweiligen Kategorien zum gewünschten Ziel navigieren.

Dies spart nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Berge von Papier und inspiriert Sie vielleicht zu neuen Ideen. Seit achtzehn Monaten ist die Software im Appstore mit der Bauen | Wohnen | Leben – App sehr erfolgreich. Weiter ausgebaut werden soll dieser Erfolg mit der am 01. September 2012 erschienen Version. Immobilien Scout 24 ist für Feedback und Anregungen zur App sehr dankbar.

Download bei iTunes: http://bit.ly/SLeul7

Download bei Google play:  http://bit.ly/PWQOFS

Einrichten: der Flur

11. September 2012

Um beim Betreten eines Eingangsbereichs ein angenehmes Flair zu spüren, ist eine gewisse Ordnung von Vorteil. Doch ehe Flurmöbel aufgestellt werden, sollte jeder überlegen welche speziellen Objekte optimal in das individuelle Gesamtbild des Domizils passen.

Puristischer langer Flur (Foto: Rainer Sturm/ pixelio.de)

Etliche Personen sind heutzutage immer noch von der klassischen Wandgarderobe überzeugt. Sie sorgt jedoch nur teilweise für Ordnung, da sie meistens komplett unter einem Sammelsurium von Jacken oder Mänteln verschwindet. In den letzten Jahren haben sich die Wandgarderoben allerdings zu kreativen Flurmöbeln gewandelt. Es handelt sich somit nicht mehr nur um nützliche Elemente (bspw. von Ikea), sondern manchmal um verspielte oder puristische Designerstücke.

Ein spezieller und wichtiger Eyecatcher ist in jedem Flur beziehungsweise Eingangsbereich ein Spiegel. Er dient hierbei nicht ausschließlich seinem ursprünglichen Zweck, sondern verleiht jedem Flur ein besonders leichtes Flair. Der Spiegel findet seinen idealen Platz im seitlichen Bereich zur Eingangstür, sodass sich ankommende Personen wohlfühlen. Wird der Spiegel direkt gegenüber der Tür angebracht, kann diese Position manchen Besuchern unangenehm sein.

Es gibt somit einige praktische Gründe, welche einen Flurspiegel sinnvoll machen. Gerade ästhetische Beweggründe sprechen im Besonderen dafür. Spiegel können zum Beispiel extravagante Dekoobjekte sein und das Entrée erheblich aufwerten. Hierbei spielen prachtvolle antike oder stilvolle Designerexemplare eine spezielle Rolle.

Wird zuvor ein kleines Konzept erstellt, gelingt eine Neugestaltung für den Flur fast von selbst. Tipp: Kartons können beispielsweise als Schablone für Flurmöbel genutzt werden, sodass die räumlichen Gegebenheiten des Eingangsbereiches besser abzuschätzen sind und unnötiges Möbelschieben vermieden, wird. So kann zum Beispiel auch ein schmaler Kleiderschrank die Wandgarderobe ersetzen. Einige nützliche Tipps hat dazu natürlich auch “Schöner Wohnen” parat. Diese finden Sie hier.

Gerade kleine dunkle Räume wie der Flur lassen sich durch Farben wesentlich aufwerten. Angenehme Gelbtöne vermitteln hierbei einen freundlichen Eindruck und speziell Pastelltöne lassen Räume wesentlich größer wirken. Im Flur können ebenso farbliche Akzente für optische Highlights sorgen. Unterschiedliche Farben sind grundsätzlich möglich, sie sollten jedoch sanft ineinander übergehen. Zudem ist eine kreative Beleuchtung für jeden Flur besonders wichtig. Angenehmes indirektes Licht oder eingebaute energiesparende LEDs für dunklere Ecken verleihen jedem Flur eine individuelle Atmosphäre. Weitere schöne Einrichtungsideen finden Sie auf INSPIREme.de.

Mit diesen Hauskaufkriterien fällt die Entscheidung leichter

24. Juli 2012

Bei der Suche nach der passenden Immobilie gibt es zahlreiche Kriterien zu beachten, mit denen Sie ihr eigenes Haus ein Leben lang genießen können. Natürlich startet jede Haussuche bei einer grundsoliden Recherche. Das geht auch im Internet. Unter anderem auf Hauskaufmarkt.de. Dort sind viele Immobilien aus ganz Deutschland aufgeführt. Anhand welcher Faktoren aber kann ich die Durchschnittsimmobilie von einem echten Wohlfühl-Haus unterschieden?

Finanzen
Zunächst gilt es zu begutachten, ob alle für Sie wichtigen Kriterien für den Hauskauf abgedeckt sind und die Finanzierung für Sie möglich wird. Mit finanziellen Problemen im Rücken lässt sich das schönste Traumhaus nicht genießen.

Kriterien für die Bewertung eines Hauses. Worauf muss geachtet werden?

Die Vorteile liegen auf der Hand (Foto: Thorben Wengert)

Grundstück, Lage und Umgebung
Die Basis jeden Hauses liegt in seiner Lage und seinem Grundstück. Dieses gehört unweigerlich zu jedem Haus und kann im Nachhinein nicht vom Hauskäufer beeinflusst werden. Setzen Sie sich also genau mit der Lage Ihres Traumhauses auseinander. Sind alle öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Lebensmittelgeschäfte, Bushaltestellen, Freizeitmöglichkeiten in für Sie akzeptabler Zeit zu erreichen? Was fehlt Ihnen am Ort, auf was können Sie verzichten, was ist unverzichtbar für Sie?
Prüfen Sie, ob Ihnen die Grundstücksgröße zusagt und beziehen Sie dabei auch den Arbeits- und Zeitaufwand für die Pflege mit ein.
Auch die Nachbarschaft spielt eine wichtige Rolle.
Achten Sie ebenfalls darauf, ob Nachbargrundstücke bebaut oder unbebaut sind. Leere Baufelder können Grundstein für ein Hochhaus oder andere Einrichtungen sein, die Ihre Wohnqualität langfristig schmälern.
Beobachten Sie weiterhin den Lärmpegel sowie die Geruchsemission in der Gegend.
Genügen die infrastrukturelle Anbindung, die Straßen und die öffentliche Verkehrsmittel Ihren Ansprüchen?

Das Haus ansich
Ist der Keller feucht oder die Fassade rissig? Sind Balkonbrüstung noch in vollem Maße funktionsfähig? Funktionieren Jalousien einwandfrei? Sind die Fenster dicht und energetisch sinnvoll? Ist das Dach gedämmt und wasserundurchlässig?
Sind die Dachrinnen intakt und der Schornstein betriebsbereit?
Schließen alle Türen ordentlich, sind die Treppen wirklich sicher, die Elektroverteilung sinnig und die Hausanschlüsse korrekt verlegt?
Leiden Wasserrohre unter Korrosion oder ist der Kamin verstopft?
Im Haus selbst gibt es eine Vielzahl von Aspekten, die unter die Lupe genommen werden müssen. Ein Baugutachter ist an dieser Stelle eine lohnende Investition, da unentdeckte Mängel und damit einhergehende Reperaturen Unsummen verschlingen können.

Lösungen für die Wärmeversorgung

10. Juli 2012

Wärmepumpen sind nicht für jedes Haus die optimale Lösung für die Wärmeversorgung. Darauf weist das Energieportal www.energie-info.net hin. Bei Sanierungen bestehender Gebäude gibt es Alternativen, die dauerhaft effektiver arbeiten und sich schneller amortisieren.

Erdsonden-Bohrungen zum Betrieb einer Wärmepumpe

Erdsonden-Bohrungen zum Betrieb einer Wärmepumpe (Foto: Matthias Ruhbaum / pixelio.de)

Vor allem Niedrigenergiehäuser arbeiten mit Wärmepumpen oft günstig. Entsprechend werben Hersteller für diese Systeme, bei denen man verschiedene Varianten zur Auswahl hat. Dauerhaft am günstigsten sind Erdwärmesysteme, die auch in kalten Wintermonaten zuverlässig Wärme liefern, ohne durch hohe Stromkosten aufzufallen. Sie sind aber deutlich teurer als Luftwärmepumpen, deren Installation deutlich preiswerter ausfällt. Bei Minusgraden sinkt ihre Leistungskurve aber deutlich. Generell sollte aber einer Fußbodenheizung vorhanden sein.

Vorlauftemperatur wichtig

In Altbauten ist das häufig nicht der Fall. Deshalb sind hier andere Systeme zu bevorzugen. Neben herkömmlichen Gas- oder Ölbrennern sind auch Pellets- und Scheitholzheizungen für Gebäude im Bestand eine kostengünstige Möglichkeit, dauerhaft zu annehmbaren Kosten Wärme zu erzeugen. Die höhere Investition gegenüber Öl- oder Gasbrennwertgeräten amortisiert sich im Laufe einiger Jahre.

Neue Entwicklungen

So genannte Micro-Blockheizkraftwerke, die in den vergangenen Jahren zur Serienreife entwickelt wurden, sind heute eine Alternative zu diesen Techniken. Sie erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig. Kern ist ein Motor, der elektrische Energie erzeugt. Die Abwärme wird für den Heizungsbetrieb genutzt. Sie sind besonders für Häuser mit höherem Energiebedarf gedacht. Für ein Micro-BHKW werden Investitionskosten von mindestens 15.000 Euro plus Installation fällig, zum Teil auch deutlich mehr. Beachten sollte man bei der Anschaffung zum Teil erhebliche Wartungskosten, die insbesondere bei Geräten mit Otto-Motor fällig werden. Deutlich geringer fallen sie bei Anlagen aus, die mit einem Stirling-Motor arbeiten.

Urban Gardening: Die Alternative für grünes Leben in der Stadt

4. Juli 2012

Weltweit werden Städte von einer Pflanzwelle erfasst: Urban Gardening ist überall.
Die Idee: Man tut sich zusammen und bepflanzt gemeinsam öffentliche Plätze und Anlagen. Hobby- und Nachbarschaftsgärten sprießen wie Pilze aus dem Boden. In New York und anderen Großstädten werden Dachgärten liebevoll begrünt und zwischen Zucchini und Tomaten gedeihen Yucca-Palmen und Zyperngras.

Bei uns werden seit neuestem nicht nur kleine Parzellen bepflanzt, auch Verkehrsinseln und andere öffentliche Bereiche müssen sich dem Pflanzwillen beugen. Der Anbau von Nutzpflanzen in Autoreifen und Hochbeeten erweist sich sogar als geeignete Form des Nahrungsmittelanbaus, denn alle Früchte sind zum Verzehr geeignet. Es macht also nicht nur optisch Sinn, Brachflächen in Städten zu bepflanzen. Als ökologische Gestaltungsform ist Urban Gardening sogar nachhaltig. Eine große Rolle bei der schnellen, urbanen Bepflanzung spielen die sogenannten Seed Bombs, die klein und handlich überall verteilt werden können, in denen sich Samen befinden. Diese sind in Online-Shops erhältlich oder können mit Hilfe von Video-Tutorials selbst gebastelt werden.

Tomaten anbauen im urbanen Garten

Katrin Schindler / pixelio.de

Die jungen Gartenbaukooperativen sind eifrig bemüht, kahle Flächen in den Städten zu renaturieren. Sie träumen von Blumenkohl, Tomaten, Salat und Schmetterlingen zwischen tristen Häuserreihen in ihren Heimatstädten.
Berlin und Köln sind nur zwei Beispiele für ein rundum funktionierendes Urban Gardening. Sogar pflanzenmäßig bisher unbedarfte Städter können sich daran erfreuen, Gemüse aus dem eigenen Garten zu ernten und zu essen.
Zuweilen entstehen dabei eigentümliche Pflanzkreationen. So wachsen Grünpflanzen nicht nur aus Töpfen, Krügen und zweckentfremdeten Metallwannen, auch alte Autoreifen müssen als Blumenkübel herhalten.
Argumentiert wird mit dem verbrieften oder nicht verbrieften Recht auf Grün in der Stadt. Ein wenig sind die City-Beete auch politische Statements. Doch ob diese Pflanzaktionen legal sind, kümmert niemanden wirklich.

Neu geschaffene Grünflächen sehen nicht nur schön aus, sie verbessern auch das Mikroklima der Städte und bringen dem Städter Wissen über Pflanzen und deren Kultivierung näher. Und da man gemeinsam gärtnert, braucht man weniger Zeit investieren, aber das Ergebnis ist dennoch von Erfolg gekrönt. Im besten Fall entsteht auch beim Großstädter durch die Beschäftigung mit den Pflanzen ein neues Naturbewusstsein, vielleicht gepaart mit dem Wunsch nach regional angebautem Gemüse. Ein schönes Beispiel für funktionierendes Urban Gardening ist der Prinzessinnengarten in Berlin. Auch das Flugfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof wird für den Anbau genutzt. Sehen Sie hier Bilder von den Bepflanzungsaktionen. Weitere Informationen über Urban Gardening in der Hauptstadt finden Sie auf berlin.de
Die Rückkehr der Gärten in die Städte ist ganz sicher eine optisch ansprechende und auch gesunde Angelegenheit. Hier verbessert sich nicht nur die Luft, man kann endlich aus dem eigenen Garten ernten und benötigt somit weniger Importware. „Back to the roots“ könnte man diese neue Welle die, Menschen länderweit erfasst, bezeichnen.