Carport oder Garage: Vor- und Nachteile beim Garagenbau

7. Juli 2010

Wer sein Auto vor Witterungseinflüssen schützen möchte, errichtet auf seinem Grundstück eine Garage oder einen Carport. Doch welches sind die Vor- und Nachteile beider Varianten? Ist es nicht letzten Endes eine Frage des Preises? Wir zeigen Ihnen, welche Faktoren vor dem Carport- oder Garagenbau berücksichtigt werden sollten.

Viele Autofahrer kennen das Problem: Sie wollen morgens in den PKW steigen, doch der Wagen ist mit einer dicken Schneedecke, einem Eispanzer, Blütenstaub, oder einer klebrigen Schicht bedeckt. Manchmal sind die Scheiben beschlagen oder es regnet in Strömen, gerade wenn man den Wochenendeinkauf ins Haus transportieren muss. Manch ein PKW-Besitzer wünscht sich in solchen Fällen ein Garagendach über dem Kopf. Doch was ist beim Bau einer Garage oder eines Carports im Vorfeld zu beachten?

Wohnhaus mit Garage

Haus mit Garage (Foto: Hartmut910 / pixelio.de)

Bevor Sie sich für eine der beiden Varianten entscheiden, sollten Sie sich beim Bauamt darüber informieren, welche baurechtlichen Beschränkungen es in Ihrer Region gibt. Häufig ist die Entscheidung für oder gegen eine Garage bzw. einen Carport abhängig von Baugenehmigungen, die sich von Bundesland zu Bundesland erheblich unterscheiden können. In manchen Ländern muss für den Bau eines Carports ein kompletter Bauantrag gestellt werden. In anderen Bundesländern wiederum gibt es das so genannte Genehmigungsfreistellungsverfahren, bei dem die Baugenehmigung komplett entfällt. Wird der Bau einer Garage oder eines Carports untersagt, bleibt immer noch die Miete einer Garage auf einem benachbarten Grundstück oder in der Wohngegend als Alternative.

Häufig ist in baurechtlichen Bestimmungen auch geregelt, wie eine Garage an der Nachbargrenze gebaut werden darf, welcher Abstand z.B. hinsichtlich des Schattenwurfs einzuhalten ist oder wie die Form des Garagendaches auszusehen hat. Beliebt sind Flachdächer, da diese meist etwas günstiger im Bau sind. Je nach Stil des gegebenenfalls angrenzenden Wohnhauses, ziehen Garagen-Bauherren aber auch ein Spitzdach, Satteldach, Pultdach oder Walmdach vor. Achtung: Die Dachdeckung unterliegt möglicherweise ebenso Einschränkungen. Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Bauamt, ob es rechtliche Vorgaben beim Garagendachbau in Bezug auf die Verwendung von Dachziegeln, Schindeln oder beim Bau eines Gründaches gibt.

Fertiggaragen als preisgünstige Alternative

Sind alle baurechtlichen Fragen geklärt, sollten Sie die Vor- und Nachteile von Garagen und Carports abwägen. Grundsätzlich gilt: Garagen sind meist wesentlich teurer, weil der Materialeinsatz und Aufwand beim Bau deutlich höher sind als beim Carportbau. Da so genannte Fertiggaragen immer beliebter werden, gibt es hier jedoch eine Reihe von Anbietern, die recht preisgünstige Modelle im Angebot haben. Der Vorteil von Fertiggaragen ist die geringe Bauzeit. Der Bauherr muss lediglich für das Fundament sorgen. Anschließend kann die Garage innerhalb eines Tages errichtet werden. Großer Nachteil von Fertiggaragen ist jedoch, dass ausschließlich bestimmte Normgrößen verfügbar sind. Dies lässt oft wenig Raum für die Einrichtung einer Werkstatt, für Gartengeräte oder die Unterbringung von Fahrrädern. Einzige Lösung für dieses Platzproblem ist die Anschaffung einer Doppel-Fertiggarage. Doppelfertiggaragen haben jedoch nicht sehr viele Hersteller im Angebot.

Deutlich flexibler im Hinblick auf den Platzbedarf ist eine massiv gemauerte Garage. Diese kann individuell geplant und nach den Wünschen des Bauherren errichtet werden, was eine deutlich bessere Anpassung an die Außenansicht des Eigenheims erlaubt. Auch wer beim Bau seines Carports Wert auf die Optik legt, sollte einen Architekten mit der Planung beauftragen. Nur so ist gewährleistet, eine zum Stil des übrigen Gebäudes passende Variante zu bekommen. Vorgefertigte Bausätze für Carports zum Selbstaufbau werden in Baumärkten zwar schon für weniger als 10.000 Euro angeboten (Quelle: www.haus-mit-garten.com), diese sind jedoch optisch meist nicht besonders ansprechend und beeinträchtigen womöglich den Gesamteindruck des Hauses.

Geschlossene vs. offene Bauweise

Der wichtigste Unterschied zwischen Carport und Garage besteht in der Bauweise. Während Garagen in der Regel rundum geschlossen und mit einem Garagentor versehen sind, verfügen Carports über kein Tor und die Außenwände sind meist nicht verkleidet. Die Grundlage eines Carports bildet immer ein Gerüst aus Holzbalken, welches das Carportdach trägt. Durch die offene Bauweise bieten Carports keinen vollständigen Schutz vor Witterungseinflüssen. Während Regen und Schnee bei nicht all zu starkem Wind einigermaßen abgehalten werden, vereisen die Autoscheiben bei starken Minustemperaturen aber trotz Carport-Dach. Allerdings bieten Carports den Vorteil, dass durch die gute Belüftung das Auto schneller abtrocknet und somit besser vor Korrosion geschützt ist.

Der größte Vorteil von Garagen besteht im besseren Schutz vor Diebstahl und Vandalismis. Aber auch der eine oder andere Marder-Schaden kann durch eine geschlossene Bauweise verhindert werden. Damit Diebe nicht ungehindert in die Garage eindringen können, sollte das Garagentor ausreichend gesichert sein. Bei Garagenbesitzern beliebt sind so genannte Sektionaltore mit elektrischem Torantrieb, die nur per Fernbedienung von außen geöffnet werden können. Aber auch hier sollte man darauf achten, dass Durchgangstüren zum Wohngebäude genau so gesichert sind, wie alle anderen Hauseingangstüren und dass das Fahrzeug auch in der Garage abgeschlossen wird.

Dieser Tipp noch zum Abschluss: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Autoversicherung, ob bestimmte Vorteile angeboten werden. Häufig wird Garagenbesitzern ein Bonus gewährt. Dieser Bonus fällt allerdings nicht so stark ins Gewicht, wenn es um den Vergleich der Anschaffungskosten von Carport oder Garage geht. Der Garagenbau bleibt die mit Abstand teurere Variante. Hiervon ausgenommen sind teure Designcarports, die durch ihre schlanke Bauweise ein Grundstück erheblich aufwerten können.

Fazit: Garage oder Carport – der Preis macht den Unterschied. Wer viel Raum benötigt und es sich leisten kann, entscheidet sich für den Garagenbau.

Richtfest feiern: Warum gehört Schnaps dazu?

4. Juni 2010

Sobald der Rohbau des Hauses fertig gestellt und der Dachstuhl errichtet ist, lädt der Bauherr alle am Hausbau beteiligten Personen wie Architekten, Handwerker, Helfer, Nachbarn und meist auch einen Vertreter des Bauträgers zum Richtfest ein. Wie kommt es zu diesem Brauch und warum spielt Schnaps dabei eine Rolle?

Laut Wikipedia geht der Brauch ein Richtfest zu feiern bereits auf das Mittelalter zurück. Ursprünglich stand er im Zusammenhang mit einer rituellen Handlung, bei der zum Abschluss einer wichtigen Bauphase Zinszahlungen oder andere Abgeltungsleistungen zwischen Obrigkeit und Untertanen mit einer Zeremonie verbunden waren. Diese Zeremonie galt als rechtsverbindliche symbolische Handlung und ist vergleichbar mit dem Erntedankfest.

Heutzutage ist von diesem rituellen Hintergrund der Festlichkeit nicht mehr viel übrig geblieben. Der Bauherr lädt in der Regel alle am Bau beteiligten Personen und die neuen Nachbarn zur Mittagszeit auf die Baustelle ein. Das Richtfest findent immer zur Arbeitszeit, am besten Freitag Nachmittag statt. Auf dem gerade errichteten Dachstuhl wird ein Richtkranz (in manchen Regionen auch ein Richtbaum) angebracht und einer der Zimmerleute lässt den so genannten Richtspruch verlauten, der meist mit einer kleinen Rede verbunden ist.

Rohbau mit Richtbaum

Rohbau mit Richtbaum (Foto: Uli Carthäuser / pixelio.de)

Beispiel für einen Richtspruch:

Mit Gunst und Verlaub!
Vom Grunde bis zum Firste steht
Das neue Haus nun wie ihr seht
Der Maurer und der Zimmermann
mit Stolz es nun betrachten kann

Im rechten Winkel und im Lot
Steht Mauer, Balken, Wand und Schlot
Und selbst das Dach ist so gefügt
dass es dem Schönheitssinn genügt

Dem Bauherrn werde Glück und Heil
Mit Frau und Kindern stets zuteil
Gesundheit, Heiterkeit und Frieden
Sei ihnen immerdar beschieden
(Quelle: www.festgestaltung.de)

Nach dem Zimmermannsspruch – und nun kommen wir zu unserer Frage zurück, warum Schnaps zum Richtfest dazugehört – wirft der Redner ein zuvor geleertes Schnapsglas vom Dach, so dass es wie eine Flasche Sekt bei der Schiffstaufe am Schiffsrumpf – in diesem Falle natürlich auf dem Boden zerschellt. Bleibt das Glas ganz, so gilt dies als schlechtes Omen. Es ist daher ratsam, im Vorfeld ein leicht zerbrechliches Glas zu besorgen. Wie auch immer der Schnapsglaswurf ausfällt: Anschließend wird gefeiert.

Dafür hat die Frau des Bauherren meist ein rustikales Mahl vorbereitet, den so genannten Richtschmaus. Dieser Schmaus wird traditionell auf der Baustelle eingenommen und nicht in einem Gasthaus. Zudem geht es im weiteren Verlauf der Festlichkeit in der Regel “feucht-fröhlich” zu. Ein ordentliches Richtfest kann dann schon mal bis in die späten Abendstunden dauern. Doch Achtung: Die Baustelle ist unbedingt im Vorfeld eines Richtfestes zu sichern, denn es wäre nicht das erste Mal, dass genau an diesem Tag ein betrunkener Handwerker von einer Leiter fällt.

Solarstrom weiter im Trend: Photovoltaikmodule im Test

15. April 2010

Strom aus Photovoltaik boomt. Im Jahr 2009 wurden mit insgesamt 9.000 Megawatt installierter Leistung etwa ein Prozent des insgesamt in Deutschland erzeugten Stroms durch Solarenergieanlagen erzeugt. Bis 2020 soll der Solaranteil sogar auf sieben Prozent anwachsen. Damit ist Deutschland derzeit Weltmeister in der Solarstromerzeugung. Länder wie Japan, die USA und Italien folgen mit großem Abstand auf den Plätzen.

Grundstein für den außerordentlichen Erfolg von Solarstrom hierzulande war das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahre 2000. Durch dieses Gesetz wurden Anreize geschaffen, verstärkt Photovoltaik einzusetzen. Solarstromerzeuger, die Anlagen bis 30 Kilowatt betreiben, erhalten derzeit für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom eine Vergütung in Höhe von 39,14 Cent. Wer bereits 2004 eine Anlage auf dem Dach seines Hauses installierte, kam sogar in den Genuss von rund 55 Cent pro Kilowattstunde.

Auch wenn die Vergütungsanreize in den kommenden Jahren weiter eingeschränkt werden, kann sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage nach wie vor rechnen, denn mit den Einspeisevergütungen sind auch die Preise für die Anschaffung von Photovoltaikmodulen gesunken. Fachleute sprachen vielfach bereits von “Überförderung”, da die Renditen durch sinkende Modul-Preise trotz geringerer Einspeisevergütung für Solarstrom sogar angestiegen sind.

Wer jetzt den Bau eine Photovoltaikanlage für das Dach seine Hauses in Erwägung zieht, kann aus einer Vielzahl von Herstellern wählen. ÖKO-TEST ließ gerade 15 Solarmodule deutscher und ausländischer Hersteller testen, um festzustellen, wie leistungsfähig diese sind und wo mögliche Schwächen liegen. Um es vorweg zu nehmen: Das Testergebnis beruhigt. Die meisten Module sind von guter bis sehr guter Qualität.

Module folgender Hersteller wurden getestet:

  • Aleo S_18, 225 W Aleo
  • Bosch c- Si M 60, 230 W Bosch
  • CNPV- 220P CNPV
  • Kyocera KD210GH- 2PU Kyocera
  • REC Premium 210 REC
  • Schott Poly 220 Schott Solar
  • Solarfabrik SF 200A- 225 Solar- Fabrik
  • Solarfun SF160- 24- 1M180 Solarfun
  • Solarwatt M220- 60 GET AK, 230 W Solarwatt
  • Sovello SV- X- 205 Sovello
  • Sun Earth TDB125X125- 72- P
  • Suntech STP190- 18/ Ub Suntech Power
  • Trina TSM- 180DC01 Trina
  • Upsolar UP- M185M Upsolar
  • Yingli YL210P- 29b Yingli

Lediglich zwei Produkte (von Ningbo Solar/Sig Solar und Suntech Power) zeigen deutliche Schwächen. Hier stellte sich heraus, dass die Module bereits 2008 produziert worden waren, jedoch noch im Handel angeboten wurden. Geringere Unterschiede gab es bei den Leistungstoleranzen. Den vollständigen Test können Sie hier einsehen: Photovoltaikmodule im Test

Was gibt es beim Hausbau Grundlegendes zu bedenken?

25. Februar 2010

Beim Hausbau sind mehrere Aspekte entscheidend. Primär sind Bautechnik und Architektur entscheidend. In den Vordergrund rückt in den letzten Jahren vor allen eine zusätzlich nebenkostenreduzierte Bauweise, wobei ein Fokus auf regenerative Energien gelegt wurde. Was häufig in den Hintergrund drängt, ist die zukunftsorientierte Barrierefrei des Wohnraumes.

Mit Stil und Bauart, also den architektonischen Aspekten, setzen sich bereits viele Foren und Webseiten auseinander. Architekten und Firmen gebe hier die Vorlage. Eine ideale Bodenbeschaffenheit, ein einwandfreie Fundament, die verwandten Baumaterialien sowie die Kabelführung sind hierbei hervorzuheben.
Die Nebenkosten zu reduzieren, ist ein Punkt, der langfristig Vorteile bringt. Hierbei spielen vor allem eine autarke Versorgung in Form von Energiegewinnung und Einspeisung sowie die Energiesparsamkeit, besonders durch eine erfolgreiche Wärmedämmung, eine bedeutende Rolle.
Mit langer Wohnzeit ändern sich außerdem die Bedürfnisse der Bewohner: Mit dem Alter werden sehr häufig Umbaumaßnahmen nötig, die bei vorheriger Absprache des Hausbau in der Nachrüstung sehr teuer werden können. Dieser Aspekt soll hierbei ein wenig näher beschrieben werden.

Infolge von Erkrankungen, von Behinderungen oder einfach wegen des Alters selbst, können Wohnräume nicht mehr oder nur eingeschränkt genutzt werden. Die Treppen sind zu steil, die Türrahmen zu schmal, der Eingangsbereich nicht barrierefrei oder das Bad nicht behindertengerecht. Was in jungen Jahren selbstverständlich ist, wird im Alter zunehmend zur Belastung. Wenn schließlich Hilfsmittel wie Gehhilfen, Rollstühle, Badewannenlifte, Hebebühnen, Treppenlifte oder Plattformlifte sowie Wandhalterung nachinstalliert werden, wird es problematisch, wenn Platzmangel herrscht. Daher sollte bereits beim Hausbau auf entsprechende Voraussetzungen für ein barrierefreies Wohnen gelegt werden. Ein Treppenlift lässt sich nur installieren, wenn die Treppe mindestens 60 cm breit ist, besser sind 90 cm.

Auf einen unnötig erhöhten Eingangsbereich sollte verzichtet werden, da dies ggf. die Anbringung eines Hublifts nötig machen würde. Hublifte für den Außenbereich sind eine erheblich teurere Anschaffung als ein Treppenlift für den Innenbereich. Nebst einem Service den richtigen Anbieter für den privaten Hausbau zu finden, bietet das Käuferportal auch einen Treppenlift Vergleich. Neben diesen Liften sind auch mobile Geräte für Senioren oder Kranke im Einsatz. Damit diese problemfrei eingesetzt werden können, müssen die Durchgänge freigehalten werden. Die Türbreite ist in Deutschland genormt. Mindestens die Breite dieser Norm sollte verwandt werden, denn damit wird eine Nutzung von Rollstühlen oder anderen Fortbewegungsmitteln sichergestellt werden kann. Es sollten keine Schwellen zwischen den Räumen die Fortbewegung erschweren. Außerdem muss ein Freiraum von 1,5 m² pro Zimmer gewährleistet sein – dies ist ein ausreichendes Maß für die Sicherstellung der Bewegungsfreiheit eines gehandicapten Menschen.

Wer beim Bau ausreichend Platz lässt, die Umsetzung der nicht in Kraft getretenen DIN-Norm 18030 beachtet sowie unnötige räumliche Zugangserschwerungen wie Erhöhungen oder Schwellen außen vorlässt, ermöglicht nachträglich die kostengünstige Umsetzung eines barrierefreien Wohnraumes.

Frühling erwache! – Vorbereitungen für die Gartensaison 2010

27. Januar 2010

Viele Gartenfreunde und Eigenheimbesitzer beginnen bereits mit den ersten Vorbereitungen für die Gartensaison 2010. Gartenpläne schmieden oder Anregungen für neue Gartenmöbel kann man sich auch schon in dieser Jahreszeit holen. Unsere Tipps sollen Ihnen helfen, die letzten kalten Tage bis zum Frühling besser zu ertragen.

Eiseskälte und Schnee – langsam reicht es! Sehnsüchtig wartet der städtische Kleingärtner wie auch der Eigenheimbesitzer im Speckgürtel deutscher Großstädte auf Tauwetter und erste Anzeichen von… wie hieß er noch? …ach ja: Frühling. In den Baumärkten ist er schon längst gegenwärtig. Mit Sonderangeboten rund um Pflanzgut und Gartengerät werden Freizeitbauern auf das bevorstehende Frühlingserwachen eingeschworen und selbst die Discounter führen bereits seit Wochen gefärbte Ostereier in ihren Sortimenten.

Beete im Garten

Beete im Garten (Foto: Maja Dumat / pixelio)

Diejenigen, die sich nicht nur mit einem Strauß Weidenkätzchen in der Vase zufrieden geben, beginnen jetzt mit der Gartenplanung. Insbesondere Häuslebauer, die vielleicht erst kürzlich ihr neues Domizil bezogen haben, können es kaum erwarten, den Bleistift zu spitzen und ihre Ideen für die Gestaltung des neuen Gartens auf ein weißes Blatt Papier zu bannen: Rasenflächen wollen ausgewiesen, Baum- und Strauchbepflanzung arrangiert, Wege angelegt und Beete für Erdbeeren, Schnittblumen oder Frühkartoffeln müssen geplant werden.

Die Vorfreude auf den Frühling bezieht sich aber auch auf die Sehnsucht vieler Gartenliebhaber, endlich wieder an der frischen Luft den Grill anschmeißen und auf der Gartenbank bei einem kühlen Bierchen den Sonnenuntergang genießen zu dürfen. Auch viele Städter können sich kaum noch an eine Zeit erinnern, als ihr Balkon nicht unter einem meterdicken Eispanzer sein Dasein fristete. Der Lack ist abgeplatzt von den Blumenkästen und viele Freizeitgärtner haben sich schon fest vorgenommen: Dieses Jahr gibt’s neue Gartenmöbel.

Sobald der Gartenplan steht, kann mit der praktischen Umsetzung begonnen werden: Auf geht’s zum Garten anlegen! Dazu muss es aber wirklich noch ein paar Grad wärmer werden. Wir müssen also noch ein paar Tage mit beheizten Gartencentern Vorlieb nehmen. Unser Tipp für alle Gartenfans: Wie wäre es mit einem Ausflug in einen botanischen Garten in Ihrer Nähe? Hier gibt es häufig Gewächshäuser, in denen man sich zu jeder Jahreszeit ein paar pflanzliche Anregungen holen kann.

Viele Grüße
Ihr Hausbau Experten Team
www.haus-experten.de

Berlin Townhouses – zurück in die Stadtmitte

28. August 2009

Zuerst kamen nach Mauerfall die Regierungsbauten und bestehender Immobilienbestand wurde im Bereich Wohnen saniert. Jetzt werden Brachland und Lücken angegangen, um Stadtrandfamilien wieder in der Innenstadt anzusiedeln. Townhouses prägen in letzter Zeit das Stadtbild von Berlin Mitte.

Familien siedeln sich wieder in Berlin Mitte an. Neben den erbauten Regierungsbauten entstehen familienfreundliche Stadthäuser. Und bieten Platz für urbanes Leben inmitten den Hotspots der Großstadt. Als Vorbild dient das erste erfolgreiche Projekt am Friedrichswerder neben dem Außenministerium. Diese Townhouse-Anlage wurde zum architektonischen Meilenstein für moderne Wohnbauten in der Hauptstadt. Es folgten und folgen weitere Townhouse-Projekte im und um den Regierungsbezirk.

Was sind Townhouses?

In London, Amsterdam oder San Francisco kennt aman diese Form der Reihenhäuser in den Innenstädten bereits. In Deutschland allerdings schon länger. Bevor das Bauen zum Leben im Einfamilienhaus am ruhigen Stadtrand in Mode kam, gab es bereits über Jahrhunderte vornehme Bürgerhäuser in den Zentren deutscher Städte. Ausgestattet mit kleinem Garten und mehrere Etagen hoch. Moderne deutsche Stadthäuser heutzutage sind drei bis fünf Etagen hoch, besitzen oft einen kleinen Garten, Tiefgarage und Dachterrasse. Sie werden von Architekten designt, sind hell in den Räumen und für Familien und kreative Großstädter so im Inneren ausgerichtet, dass Wohnen und Teilgewerbe möglich sind. Selbständige bevorzugen gerade diese Wohnform, da durch das Trennen in mehrere Etagen der Bereich des Gewerbes gut vom Wohnen abgegrenzt werden kann.

Wo entstehen derzeit Townhäuser in Berlin Mitte?

Zwei Projekte im nördlichen Teil sind gerade im Entstehen und auch in der Hausdatenbank vom ImmobilienScout zu finden. Am Hauptbahnhof und direkt neben BND-Neubau, Charité, Reichstag und Berlins größter Baustelle Europacity am Spandauer Schifffahrtskanal entstehen diese zwei Komplexe. Die Agromex Berlin baut dort elf Häuser im Segment Luxusimmobilien mit direktem Wasserblick am Nordhafen in der Kieler Strasse. Als Hafenquartier Mitte wird dieser Standort bezeichnet. Freunde des Wassersports werden dort zukünftig auch im Sportboothafen der Europacity ihre Motorboote oder Segler anlegen lassen.

Besichtigung der Townhouses unter http://www.hafenquartier-mitte.com

Berlin Townhouses In unmittelbarer Nähe in der Scharnhorststraße entstehen weiter Häuser – preiswertere Townhouses. Direkt am Panke Park werden die drei Reihen an Stadthäusern weiter ausgebaut. Bauträger ist hier Chamartin Meerman Immobilien. Die unmittelbare Nähe zum neuen Hauptgebäude des BND garantiert eine sichere Gegend.

Hauskauf Townhaus als Kapitalanlage

Wie auch im Hafenquartier werden diese Häuser auf Brachland gebaut. Altbewohner werden nicht verdrängt. Gentrifizierungsgegner können dort kaum Kritik üben, da kein sozialer Wohnungsbau verdrängt wird.  Ein Hauskauf in dieser Gegend kann sich auch als Kapitalanlage rechnen. Europacity, BND, Sanierung Bundeswehrkrankenhaus, neue Grünanlagen, Wiederaufbau zerstörter Bereiche des Naturkundemuseums, Museen, Nähre Friedrichstrasse, Hauptbahnhof, Tiergarten, Reichstag, Bundespresseamt seien an dieser Stelle genannt. Im Umkreis eines Kilometers werden in Zukunft bis zu 13.000 Arbeitsplätze vorhanden sein. Ein ganz neues Berlin entsteht.

Bares sparen mit dem Null-Grad-Fach

28. Mai 2009

Gesunder Genuss gibt in der modernen Küche den Ton an, gerade jetzt im Sommer kommt viel frisches Obst und Gemüse in Einkaufskorb und Kühlschrank. Viele Gerätehersteller haben heute Mehr-Zonen-Kühlschränke im Programm, die Kaltlagerzonen mit Temperaturen zwischen null und zwei Grad bieten – so genannte Null-Grad-Fächer. Eine Übersicht hierzu bietet der Online-Geräteberater auf www.hausgeraete-plus.de. Bis zu drei Mal länger als im herkömmlichen Kühlschrank halten sich die Lebensmittel im Null-Grad-Fach und die Vitamine werden geschont. Bakterien hingegen fühlen sich hier gar nicht wohl. Das spart nicht nur manchen Gang zum Supermarkt, sondern auch bares Geld – bis zu 500 Euro jährlich in einem Zweipersonenhaushalt!

Wichtig für die optimale Lagerung von Lebensmitteln ist auch die Luftfeuchtigkeit. Durch einen Schieberegler entstehen zwei Kaltlagerzonen: Eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent bietet im “trockenen” Null-Grad-Fach das richtige Klima für leicht verderbliche tierische Produkte, wie Fleisch, Joghurt oder Milch. Der optimale Platz für kälteunempfindliches Gemüse, Obst und Kräuter ist das “feuchte” Null-Grad-Fach: 90 Prozent Luftfeuchtigkeit verzögern hier das Austrocknen oder Welken – Blattsalat, Apfel und Co. bleiben lange knackig und vitaminreich.

Wert der Immobilie erhalten

12. Mai 2009

Die Aktienkurse befinden sich auf Talfahrt, die Investmentfonds leiden unter großen Wertverlusten und eine Bankenpleite jagt die nächste. Die bundesdeutschen Sparer haben Angst um ihre Geldanlagen und suchen nach bleibenden Werten, die vor den Auswirkungen der Finanzkrise weitgehend geschützt sind. Daher gewinnt die Investition in Sachwerte zunehmend an Attraktivität. Besonders die eigene Immobilie erfreut sich großer Beliebtheit, denn der Wert des Eigenheims kennt anders als in den USA kaum Kursschwankungen.

Rechtzeitig sanieren

Allerdings müssen Bauherren dafür die notwendigen Instandhaltungen durchführen, denn sonst nagt der Zahn der Zeit an der Bausubstanz und es kommt zu sichtbaren Schäden. Besonders die Fassade hat im Laufe der Jahre so einiges auszuhalten, und oft sind Risse sowie Putzablösungen nicht nur optische Mängel, sondern können auch erhebliche Folgeschäden im Mauerwerk nach sich ziehen. Deshalb ist es besser, eine Fassadenrenovierung rechtzeitig in Angriff zu nehmen. Den ganzen Beitrag lesen »

Das Eigenheim als solide Kapitalanlage

5. Mai 2009

Beim Bauen und beim Immobilienerwerb lauern allerdings viele Fallstricke

Auch oder gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten steht der Erwerb oder Bau der eigenen vier Wände hoch im Kurs. Denn eine Immobilie ist wertbeständig und eine gute Altersvorsorge, sie verspricht Wohnqualität und Unabhängigkeit. Der Bau oder Kauf ist allerdings meist die größte private Investition im Leben des Hausbesitzers in spe. Entsprechend gründlich sollte diese Entscheidung vorbereitet sein. Schon die Beratungsqualität eines Verkäufers oder Bauunternehmens sagt viel über deren Seriosität aus. Lockangebote und das Drängen auf eine Unterschrift oder angeblich nur kurzfristig gültige Angebote und Konditionen sollten den Bauherren oder Erwerber dagegen hellhörig machen. Denn billig ist nicht immer preiswert. Den ganzen Beitrag lesen »

Kein Kahlfraß im Gemüsebeet

31. März 2009

Schneckenkorn wirkt

djd/praxis press

djd/praxis press

Sie sind die ärgsten Feinde der Blumen- und Gemüsegärtner, denn über Nacht fressen sie die liebevoll gepflegten Dahlien oder den mühsam herangezüchteten Salat kahl: Die Schneckenplage nimmt von Jahr zu Jahr zu. Kein Wunder, finden doch die natürlichen Feinde der gefräßigen Kriechtiere in modernen Gärten immer weniger Lebensräume, und die Klimaerwärmung fördert deren Ausbreitung obendrein.

Wenn Hobbygärtner nicht rechtzeitig die nötigen Vorkehrungen treffen, kann es schnell zum gefürchteten Massenauftritt der Nacktschnecken kommen, die jeweils bis zu 400 Eier ablegen. Deshalb empfehlen Experten, schon zeitig im Frühjahr die Beete aufzulockern, um in den Böden versteckte Eigelege ans Tageslicht zu befördern. Weniger bewährt haben sich Hausmittel wie Bierfallen oder Kaffeesatz. Sie bringen meist nicht den gewünschten Erfolg und wirken nicht so effektiv wie Schneckenkorn. Von den drei in Deutschland zugelassenen Wirkstoffen hat sich dabei vor allem Metaldehyd bewährt, das in vielen im Fachhandel erhältlichen Mitteln wie beispielsweise von Celaflor, Compo oder Etisso enthalten ist. Es wirkt ausschließlich auf die Schleimzellen der Schnecken, die schon nach kurzer Zeit keine Nahrung mehr aufnehmen können. Für Regenwürmer, Laufkäfer, Igel und Vögel stellt es keine Gefahr dar und belastet auch den Boden nicht, da es biologisch rückstandsfrei abgebaut wird.